Stadt Wilhelmshaven

06. Januar 2026

Winter, Schnee und Eisglätte: Einschränkungen für die kommenden Tage erwartet

Die erste Belastungsprobe hat der Winterdienst des städtischen Eigenbetriebs TBW bereits hinter sich und kann erstmal ein wenig durchschnaufen, bevor es in den kommenden Tagen wieder anziehen wird. Nach den Schneefällen in den frühen Samstagmorgenstunden hatte es im weiteren Tagesverlauf am 3. Januar 2026 mehr als 20 cm Neuschnee gegeben. Für die rund 30 Mitarbeitenden, die zwischen 3 Uhr morgens um 21 Uhr abends den Winterdienst auf 150 km Straßen, 140 Kreuzungsbereichen sowie 90 Kilometer Geh- und Radwegen gemacht haben, gab es also jede Menge zu tun. Auch wenn an den Folgetagen kein neuer Schnee mehr fiel, waren die Mitarbeitenden fleißig im Einsatz, um Straßen und Wege zu räumen und abzustumpfen und somit ein möglichst sicheres Durchkommen zu ermöglichen. Denn so viel ist klar: Egal ob mit dem motorisierten Fahrzeug, dem Fahrrad oder zu Fuß – der Winterdienst kann noch so gut sein, das eigene Verhalten sollte immer den Wetterbedingungen angepasst sein. Gerade bei den derzeitigen Temperaturen gilt es also, sich umsichtig fortzubewegen und lieber mehr Zeit einzuplanen, um von A nach B zu kommen.

Der Blick in den Wetterbericht lässt für die kommenden Tage weiteren Schneefall sowie zum Beginn der neuen Woche auch Eisglätte erwarten. Deswegen appelliert die Stadt Wilhelmshaven schon jetzt zu erhöhter Vorsicht. Vor allem bei starken Schneefällen kann es erneut zu Einschränkungen im Straßenverkehr – und dadurch auch im Busverkehr – kommen, da die TBW-Räumfahrzeuge in Anbetracht des weitläufigen Straßennetzes schlichtweg nicht überall gleichzeitig sein können. Denn damit 150 km Straßen geräumt werden können, müssen die Räumfahrzeuge 300 km zurücklegen – schließlich soll das Durchkommen ja in beide Fahrtrichtungen möglich sein. Und das benötigt einfach seine Zeit. Bei extremer Wetterlage können im Busverkehr keine direkten Anschlüsse garantiert werden, da die Busse zwischen ihren einzelnen Stopps mitunter mehr Zeit benötigen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Busverkehr ganz oder teilweise zeitweise eingestellt würde. Die Stadtwerke-Verkehrsbetriebe informieren in solchen Fällen kurzfristig über Internetseite www.swwv.de und über ihren Facebook-Account.

Wenn es wirklich, wie derzeit angekündigt, zum Wochenbeginn zu extremer Glätte kommen sollte, kann dies auch Auswirkungen auf die Schülerbeförderung und in Folge dessen auf den Schulbetrieb haben. In diesem Fall würde die Stadt Wilhelmshaven als Schulträger über die Radiostationen sowie auf ihren Social-Media-Kanälen kurzfristig informieren. Auch die Stadtwerke-Verkehrsbetriebe informieren über Facebook kurzfristig, sollte die Schülerbeförderung ausfallen. Eltern werden deswegen gebeten, bei extremen Wetterverhältnissen morgens die Nachrichten zu verfolgen.

Hinweis zur privaten Räumpflicht:
Eigentümer*innen müssen dafür sorgen, dass vor dem eigenen Grundstück die Räumung des Geh- und Radweges erfolgt. Bei Schneefall und Glätte sind die Wege freizuhalten bzw. so abzustumpfen, dass ein sicherer Weg vorhanden ist. Ist kein Gehweg vorhanden, ist ein Streifen von mindestens einem Meter, in Fußgängerzonen mindestens 1,50 Meter freizuhalten. Salz ist nur bei extremen Wetterlagen erlaubt, ansonsten kann beispielsweise Sand zum Abstumpfen verwendet werden. Schnee und Eis dürfen nicht auf den Fahrbahnen gelagert werden. Der Winterdienst muss in der Woche morgens bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 9 Uhr durchgeführt und bei Bedarf im Laufe des Tages bis abends 20 Uhr wiederholt werden.

Wichtig: Liegt am Grundstück eine Bushaltestelle, muss auch dieser Bereich so geräumt und gestreut werden, dass Fahrgäste den Bus sicher erreichen können. Auch der Weg zwischen Bushaltestelle und Wartehäuschen gehört zu den Pflichten des Grundstückseigentümers bzw. der -eigentümerin.

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