Stadt Wilhelmshaven

„Sauber und integrativ“ sorgt für mehr Sauberkeit im Stadtbild

Ein positives Fazit zieht die Stadt Wilhelmshaven nach dem ersten halben Jahr des Projektes „Wilhelmshaven sauber und integrativ“. Nachdem der Rat zugestimmt hatte, waren im Sommer zunächst 25 Mitarbeitende beim städtischen Eigenbetrieb TBW eingestellt worden, die von einer Langzeitarbeitslosigkeit in eine Beschäftigung gebracht werden sollten. Der Rat hat die Möglichkeit geschaffen, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit dem JobCenter im Rahmen dieses Projektes bis zu 50 Mitarbeitende einstellen kann.

Eingesetzt werden die Mitarbeitenden im Bereich der Stadtsauberkeit. Damit soll die touristische Entwicklung positiv beeinflusst sowie die Attraktivität für Bürger und Besucher erhöht werden.

Nach einem halben Jahr kann sich die Bilanz des Teams wahrlich sehen lassen: Mit 47,5 Tonnen Müll, der in diesem Jahr aus Straßengräben, von Verkehrsinseln, aus Blumenbeeten und vom Asphalt gesammelt wurde, wurde dank des Einsatzes der zusätzlichen Mitarbeitenden in Wilhelmshaven fast 30 Prozent mehr illegal entsorgter Abfall als im Vorjahr aufgelesen. Außerdem hat das Team rund 15.000 Schilder im öffentlichen Straßenraum gereinigt und kam bei verschiedenen anderen Gelegenheiten kurzfristig zum Einsatz. „Das ist der große Vorteil: Dank des Projektes können wir flexibel und schnell reagieren, wenn etwas anfällt“, erläutert Abteilungsleiter Jürgen Feike von TBW. So wurden beispielsweise im Sommer rund um den Banter See und am Südstrand verstärkt für Sauberkeit gesorgt, wenn zu viel Müll herumlag.

„Ich weiß, dass es eine Herausforderung ist, nach langer Arbeitslosigkeit wieder in eine Arbeitsstruktur hineinzufinden“, führt Oberbürgermeister Carsten Feist aus. „Das ist ganz und gar nicht einfach. Deswegen ist es umso höher zu bewerten, dass von den eingangs 25 eingestellten Mitarbeitenden nach einem halben Jahr noch 22 dabei sind. Sie leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für die Allgemeinheit und tragen dazu bei, dass Wilhelmshaven sichtbar sauberer wird.“ Dem Oberbürgermeister ist dabei aber eines wichtig zu erwähnen: „Der Müll, den unsere Mitarbeitenden aufsammeln, haben andere Menschen in die Natur geschmissen. Selbst wenn kein Mülleimer in der Nähe sein sollte, oder der nächstgelegene Mülleimer bereits voll ist, gibt es keine Ausrede dafür, seinen Müll einfach an Ort und Stelle zu entsorgen.“

 

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