Stadt Wilhelmshaven

DigitalPakt soll Schulen voran bringen

Die Nachricht, dass das Kultusministerium zwölf DigitalPakt-Förderbescheide aus Wilhelmshaven positiv beschieden haben soll, löst auch bei der Stadt große Freude aus. Dennoch zeigt sich die Verwaltung irritiert, dass offenbar die Informationen nicht ganz korrekt sind. Als antragstellende Schulträgerin hatte die Stadt Wilhelmshaven nämlich den Antrag für mobile Endgeräte für die IGS zurückgezogen und für digitale Tafeln für die Grundschule Sengwarden keinen Antrag gestellt, weil bei letzterer zunächst noch wesentliche bauliche Vorkehrungen zu treffen sind. Beide Anträge sollen aber zu einem späteren Zeitpunkt wieder eingereicht werden.

Für die Stadt stehen insgesamt rund 3,5 Millionen Euro aus dem DigitalPakt zur Verfügung. Hierfür wird die Verwaltung in enger Abstimmung mit den Schulleitungen und der Politik ein Grundlagenkonzept erarbeiten, das dann Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Vorgezogene Aufwendungen für den Ausbau der Infrastruktur und für Endgeräte sollen in einem ersten Schritt den Schulen ermöglichen, die dringend benötigte IT-Ausstattung für die Beschulung der Kinder unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise zu erhalten.

Im Rahmen des DigitalPaktes wurden für Wilhelmshaven nun Förderungen in einer Gesamtsumme von rund 388.000 Euro bewilligt. Damit werden aktuelle Baumaßnahmen wie die BBS-Sanierung und die Anbindung der Grundschule Finkenburg, die Anschaffung interaktiver Tafeln an verschiedenen Schulen sowie die Anschaffung eines Schüler-Dashboards vom Kultusministerium gefördert. Die Anträge erfolgten jeweils unter Berücksichtigung der Medienbildungskonzepte der einzelnen Schulen. Beschafft wurden auch 80 Laptops für das Homeschooling des Förderzentrums und der Grundschule Hafenschule.

Weitere Anträge werden in Bezug auf anstehende Bau- und Sanierungsmaßnahmen folgen, beispielsweise im Zuge einer Gebäude-Sanierung am NGW, beim Neubau an der BBS sowie bei der Vervollständigung der infrastrukturellen Anbindung verschiedener Schulstandorten. Außerdem können weitere Anträge gestellt werden, etwa für die weitere Anschaffung interaktiver Tafeln und digitaler Arbeitsgeräte.

Ziel ist, die Infrastruktur und Internetanbindung an allen städtischen Schulen herzurichten bzw. zu vervollständigen, um schließlich an allen Schulstandorten die gleichen Bedingungen und Voraussetzungen zu schaffen. Nach weiteren Abstimmungsgesprächen mit den Schulen und einer politischen Beschlussfassung sollen weitere Mittel aus der Förderrichtlinie beantragt werden.

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