Stadt Wilhelmshaven

Arbeitslosenquote einstellig

gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Wilhelmshaven und der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven

In Monat November liegt die Arbeitslosenquote der Stadt Wilhelmshaven bei 9,8 Prozent. Das ist die niedrigste Quote seit mindestens 1984. Dies ist das am weitesten zurückliegende Jahr, für das dem Statistik-Service der Bundesagentur für Arbeit Arbeitslosenquoten vorliegen. Vor einem Jahr betrug die Quote 10,5 Prozent. Im November 1998 war sie bei 17,2 Prozent. Damals waren 6.231 Frauen und Männer ohne Arbeit. Aktuell sind es 3.755.

In Wilhelmshaven sind Ende November 1.119 Geflüchtete arbeitssuchend gemeldet (Vorjahr: 1.106), von diesen sind 425 (Vorjahr: 376) arbeitslos gemeldet und 694 (730) werden als ausschließlich arbeitssuchend gezählt, sind also beispielsweise in Sprach- oder Qualifikationskursen. Der Anteil der Geflüchteten an den Arbeitslosen beträgt im November 11,3 Prozent. Damit liegt der Anteil höher als im Schnitt des Agenturbezirks (9,1 Prozent).

„Eine Quote von 9,8 Prozent ist natürlich immer noch zu hoch. Aber wenn wir betrachten, von wo wir kommen, ist das definitiv ein Erfolg", freut sich Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner. „Die Vorzeichen stehen gut, dass es nach den zu erwartenden saisonalen Einbrüchen im kommenden Frühjahr weiter voran gehen wird. Die Unterschreitung der 10-Prozent-Marke ist Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Wir sind noch lange nicht am Ziel."

„An der guten Entwicklung haben viele Akteure Anteil", sagt Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. „Politik und Verwaltung sorgen für gute Rahmenbedingungen, die Wirtschaft schafft neue Arbeitsplätze, die Arbeitsverwaltung unterstützt mit Beratung, Vermittlung und Qualifizierung. Auch die stabile Konjunktur spielt Wilhelmshaven in die Hände."

Saisonbedingt steigt die Zahl der Arbeitslosen in den Wintermonaten vorübergehend. Die Arbeitsagentur rechnet daher damit, dass die Arbeitslosenquote ab Dezember steigt.