Stadt Wilhelmshaven

Verschnaufpause im Wahlamt

Zwei Tage nach der Bundestagswahl kehrt langsam wieder Ruhe ein im Wahlamt der Stadt Wilhelmshaven. Doch der Schein trügt, wie beim Fußball gilt auch hier: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Denn mit der Landtagswahl steht am 15. Oktober schon die nächste Wahl bevor.

Kreiswahlleiter Andreas Wagner nutzt die kurze Verschnaufpause, um den zurückliegenden Wahlsonntag Revue passieren zu lassen: „Allein in Wilhelmshaven haben rund 550 Wahlhelfer für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Dazu kommen die hunderten Ehrenamtlichen, die in den Landkreisen Friesland und Wittmund im Einsatz waren. Gemeinsam haben sie die Wahl als Selbstorganisationsakt des Volkes durchgeführt – sprich: sie haben dafür gesorgt, dass die 186.319 Wahlberechtigten unseres Wahlkreises die Möglichkeit hatten, ihre Stimmen abzugeben.“ Mit 73,49 Prozent lag die Wahlbeteiligung dieses Mal fast 3 Prozent höher als bei der letzten Bundestagswahl 2013, bei der 70,6 Prozent aller Wähler in Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund ihre Kreuze setzten. „Die hohe Wahlbeteiligung zeigt, dass die Bürger ein Interesse daran haben, das politische Geschehen in Deutschland mitzugestalten.“

Wagner appelliert an die Wähler, bei der Landtagswahl in drei Wochen genau so zahlreich wählen zu gehen: „Damit verleihen sie der Selbstgestaltungskraft der Bevölkerung Ausdruck.“

Der Wahltag selbst verlief nach Aussage des Kreiswahlleiters ohne große Zwischenfälle. Einzig bei der Übermittlung der Ergebnisse kam es am Abend zu Verzögerungen, weil in der Samtgemeinde Esens und der Gemeinde Wangerland die Ansprechpartner beim Nachfassen der Ergebnisse nicht mehr erreichbar waren. „Aber auch das haben wir am Ende hinbekommen“, so Wagner. Überhaupt, die Zusammenarbeit mit den beiden Landkreisen habe hervorragend funktioniert, betont er. „Das war ein Beweis unserer gelebten interkommunalen Zusammenarbeit!“

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