Stadt Wilhelmshaven

29. Oktober 2026

Jugendamt bereitet Ehrenamtliche auf ihre Aufgaben vor

Um den Zugang zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu erleichtern, hat das Wilhelmshavener Jugendamt nun eine Schulung angeboten, die auf großes Interesse stieß. Insgesamt zehn Personen hatten sich für den vierteiligen Kurs angemeldet, um zu erfahren, welche Aufgaben und Herausforderungen, aber auch welche Möglichkeiten und Gestaltungsräume ehrenamtliche Vormünder haben. Jasmin Volkmann, die im Jugendamt als Koordinierungsstelle die erste Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Thema Vormundschaften ist, hatte den Kurs abwechslungsreich und umfangreich gestaltet. So wurden die rechtlichen Grundlagen vermittelt, praktische Hilfestellungen an die Hand gegeben und Kontakte zu Einrichtungen und Behörden hergestellt, die für die spätere Arbeit als Vormund wichtig sind – wie zum Beispiel zum Amtsgericht, bei dem die Vormundschaften richterlich angeordnet und Vormünder durch die Rechtspfleger gesetzlich beraten und überprüft werden.

Das Wilhelmshavener Jugendamt führt insgesamt rund 150 Fälle, in denen die Eltern die rechtliche Vertretung ihrer eigenen Kinder nicht wahrnehmen können. Wer ehrenamtlich eine Vormundschaft übernimmt, muss das Kind nicht zwingend bei sich aufnehmen – ein regelmäßiger Kontakt ist aber dennoch gewünscht, um die Beziehung zwischen Kind und Vormund zu stärken und so die Grundlage zu schaffen, dass die rechtliche Vertretung im Sinne des Kindes erfolgen kann.



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Beim Amtsgericht informierte sich die Gruppe um Jugendamtsmitarbeiterin Jasmin Volkmann (hintere Reihe Mitte) und Schulungsdozentin Elke Meiners (hintere Reih, Dritte von links) über die Arbeit von Rechtspflegerin Melanie Eden (hintere Reihe, Erste von rechts).

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