Wahlen rücken näher: So wird gewählt
Noch knapp zwei Wochen, dann wird es für die rund 62.000 Wahlberechtigten in Wilhelmshaven ernst: Am Sonntag, 13. September 2026, werden der/die neue Oberbürgermeister*in, der Stadtrat, der Ortsrat sowie der Seniorenbeirat gewählt.
Mit bis zu vier Stimmzetteln geht es für alle, die bis dahin noch nicht per Briefwahl gewählt haben, an diesem Tag zwischen 8 und 18 Uhr in die Wahlkabine. Dabei gelten für jeden einzelnen Stimmzettel unterschiedliche Regeln und Rahmenbedingungen:
- OB-Wahl: Für den Posten als neue*r Oberbürgermeister*in der Stadt stehen vier Personen zur Wahl. Jede*r Wählende hat eine Stimme und kann seine*n Favoriten bzw. Favoritin direkt wählen.
- Wahl des Stadtrats: 13 Parteien und Wählergemeinschaften sowie ein Eizelbewerber haben ihre Listen mit bis zu 14 Personen, die in den Rat der Stadt einziehen möchten, aufgestellt. Je nach Wahlbereich stehen damit unterschiedlich viele Personen auf dem Stimmzettel. Jede*r Wählende hat insgesamt bis zu drei Stimmen, die entweder auf eine oder mehrere Personen und/oder auf eine oder mehrere Parteien/Wählergruppen verteilt werden können.
- Wahl des Ortsrates: Sechs Parteien und Wählergemeinschaften haben ihre Listen mit bis zu acht Personen, die einen Sitz im Ortsrat haben möchten, aufgestellt. Wie bei der Wahl des Stadtrats hat jede*r Wählende insgesamt maximal drei Stimmen, die entweder auf eine oder mehrere Personen und/oder auf eine oder mehrere Parteien/Wählergruppen verteilt werden können. Den Ortsrat wählen dürfen alle Wahlberechtigten, die ihren Erstwohnsitz in Sengwarden oder Fedderwarden haben.
- Wahl des Seniorenbeirats: Für einen Sitz im Seniorenbeirat bewerben sich elf Personen. Jede*r Wählende hat drei Stimmen, die auf die zur Wahl stehenden Personen verteilt werden dürfen. Den Seniorenbeirat wählen dürfen rund 27.000 Wilhelmshavener*innen, die 60 Jahre oder älter sind.
Wichtig: Es ist absolut ok, weniger Kreuze zu setzen, als man darf. Wer also beispielsweise bei der Stadtratswahl nur zwei Stimmen vergeben möchte statt drei, kann das machen. Zu viele Kreuze auf einem Stimmzettel führen aber dazu, dass dieser ungültig wird. Das gilt auch für alles, was auf dem Stimmzettel nichts zu suchen hat: Handschriftliche Vermerke, Unterschriften, Zeichnungen etc. machen die Stimmzettel unabhängig von der Zahl der gesetzten Kreuze ungültig.
Um 18 Uhr schließen dann die Wahllokale ihre Türen und die Auszählung startet. Zeitgleich öffnet die Wahlzentrale im Ratrium ihre Türen. Dort laufen nicht nur die organisatorischen Fäden, sondern auch die Ergebnisse zusammen. Diese können nicht nur live vor Ort, sondern auch ganz bequem von zuhause aus verfolgt werden – und zwar online unter www.wilhelmshaven.de.
Die rund 450 ehrenamtlichen Wahlhelfer*innen zählen in den 38 Wahllokalen und im Briefwahlauszählzentrum im Rathaus übrigens zunächst die Stimmen zur OB-Wahl aus. Anschließend folgen die Stimmen für die Wahl des Stadtrats und dann – in den für Sengwarden und Fedderwarden zuständigen Lokalen – die Stimmen für den Ortsrat. Die Stimmen für die Seniorenbeiratswahl werden erst am Dienstag, 15. September 2026, ausgezählt. Das übernehmen in diesem Jahr 70 Schüler*innen des Neuen Gymnasiums, die sich ehrenamtlich als Wahlhelfer*innen gemeldet haben.
Info:
Wer sich mit den Stimmzetteln schon einmal vertraut machen möchte, findet die Muster-Stimmzettel unter www.wilhelmshaven.de/wahlen.
