Kampfmittelverdacht: Stadt informiert Betroffene
Bei Arbeiten nördlich von Voslapp sind zwei Verdachtspunkte auf mögliche Kampfmittel gefunden worden. Nun sind weitere Sondierungsarbeiten erforderlich, die sich über die nächsten Wochen strecken werden. Sollte sich dabei herausstellen, dass es sich bei den Anomalien im Boden wirklich um Kampfmittel handelt, würde eine Evakuierung im Umkreis von 1.000 Metern um die Fundstelle notwendig werden. Denn zur Sicherheit der Anwohnenden dürfen Kampfmittel nur geborgen werden, wenn sich keine Menschen mehr in der Nähe aufhalten.
Die Stadt Wilhelmshaven trifft für diesen Fall als zuständige Behörde für die Gefahrenabwehr bereits erste Vorkehrungen und hat alle Personen und Firmen in dem betroffenen Gebiet vorsorglich informiert. Da die Fundstellen in unbesiedelten Gebieten an der Utterser Landstraße sowie am Umspannwerk Sengwarden sind, wären im Falle einer Evakuierung lediglich rund 300 Personen betroffen. Sollte sich bei den weiterführenden Arbeiten der Kampfmittelverdacht bestätigen, wird die Stadt die Betroffenen sowie die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren.