Willkommen im TWWP

Das 1987 von den drei Anrainerstaaten des Wattenmeeres – Niederlande, Dänemark, Deutschland – gegründete Gemeinsame Wattenmeersekretariat (Common Wadden Sea Secretariat, CWSS) bekommt ein neues Zuhause in Wilhelmshaven. Am Banter See im Entwicklungsgebiet Jadeallee entsteht auf dem Bunker der ehemaligen Kasernenanlage Bant das Trilaterale Weltnaturerbe-Wattenmeer-Partnerschaftszentrum, kurz TWWP.

Architektin Dorte Mandrup

So dynamisch wie das Wattenmeer. Ein Statement für die Zukunft.

„In sensiblen Landschaften wie dem Wattenmeer zu bauen, geht mit großer Verantwortung einher. Dem werden wir gerecht. Wir nutzen lokale Materialien, analysieren den Kontext und wollen Neugierde in der kulturellen und natürlichen Geschichte des Gebiets wecken.”

Der Wettbewerb

So wurde der Sieger bestimmt

Im Jahr 2017 hatte die Stadt Wilhelmshaven einen EU-weiten Architektenwettbewerb ausgelobt. Seine Leitidee bestand darin, den Charakter des Wattenmeers mit der Historie des früheren Bunkers zu verbinden. Der siegreiche Entwurf stammt von der renommierten dänischen Architektin Dorte Mandrup. Die Jury würdigte, dass es in dem Entwurf in ganz besonderer Weise gelungen sei, die Gegensätze des Wattenmeers – den ständigen Wechsel von Wasser und Land – architektonisch umzusetzen. Er zeichne sich insbesondere durch eine „spektakuläre Einfachheit“ aus, lobte die Jury, die unter 14 Einreichungen auszuwählen hatte. „Wir sehen den Bunker als natürlichen Ankerpunkt auf dem ansonsten offenen Feld, der es uns ermöglicht, so wenig Land und Ressourcen wie möglich zu nutzen“, sagt die Architektin.

Das Büro Dorte Mandrup erhielt den Auftrag zur Planung und Umsetzung zusammen mit ihrer Projektpartnerin Marianne Levinsen, die für die Gestaltung des Außenbereichs zuständig sein wird.

Das TWPP ist für die Stärkung Wilhelmshavens als zentralem Standort der niedersächsischen Verwaltung des Weltnaturerbes Wattenmeer von größter Bedeutung. Es verfügt durch die Zusammenarbeit der drei Länder Dänemark, Deutschland und Niederlande über internationale Strahlkraft und ist zugleich ein architektonisches Highlight. Die Dachterrasse wird für die Öffentlichkeit geöffnet und ermöglicht den Blick über das Wattenmeer.

Der Plan

So soll das TWWP aussehen

Das TWWP wird ein architektonisches Highlight Wilhelmshavens. Der historische, massive Bunkerbau wird eine gläserne Hülle erhalten. Die filigrane Glasfassade verbirgt den Zeitzeugen elegant und zeichnet seine Härte und Massigkeit in weicheren Konturen. Sie interpretiert die Wattenmeeroberfläche. Beinahe wie im Wattenmeer spiegelt sich in ihr der Himmel mit seinem reizvollen Licht- und Schattenspiel von Sonne und Wolken wider. Die Fassade macht fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenraum für Besucherinnen und Besucher sowie für Nutzerinnen und Nutzer erlebbar und gewährt beeindruckende Ein- und Ausblicke.

Die Gäste erwartet ein offenes Haus. Das Foyer im Erdgeschoss ist umlaufend um den Bunker als zentraler einladender Eingangsbereich des Gebäudes gestaltet und öffentlich zugänglich. Im Gebäudeinneren findet sich auf der Bunkerdecke ein nach oben offener Innenhof. Die Natur im Wechsel der Jahreszeiten hält damit Einzug in das Gebäude – Luft, Sonne und Wind werden zu jeder Zeit im Gebäudeinneren spürbar sein. Ebenso wird die Dachterrasse für die Öffentlichkeit zugänglich und den Blick auf das Wattenmeer eröffnen.

Die besondere architektonische Leistung der Außenanlagen ist die Darstellung der „Welt zwischen den Welten“. Auch hier spielt der Entwurf mit der Dynamik der Gezeiten, mit dem ständigen Wechsel von Wasser und Land. Die Außenanlage hält Regenwasser in großen flachen Becken zurück. In regenfreien Zeiten fallen die Becken langsam trocken und stehen dem Besucher auch für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Die Flächen um das Gebäude werden ihr Gesicht somit ständig ändern – zu einer spiegelnden Wasseroberfläche, wenn die Becken mit Regenwasser gefüllt sind, und als sinnbildliche Ebbe in Phasen der Trockenheit.

Dorte Mandrup A/S
Das Team

Das sind die Architektinnen

14 international tätige Architekturbüros hatten sich mit ihren Ideen beworben. Die letztlich siegreiche Dorte Mandrup hat mit ihrem Team auch schon die Wattenmeerzentrem im niederländischen Lauwersoog und im dänischen Ribe geplant. Bei der Realisation arbeitet sie ebenso wie Marianne Levinsen mit lokalen Architekturbüros zusammen.

Espen Grønli
Gebäudeentwurf

Dorte Mandrup

Die Kopenhagener Architektin gründete ihr Büro 1999. Zuvor hatte sie an der angesehenen Aarhus School of Architecture in Dänemark ihr Studium absolviert. Ihr rund 70-köpfiges, international zusammengesetztes Team ist heute an vielen großen Aufträgen beteiligt – immer mit dem Ziel, Designträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Zudem ist Dorte Mandrup, die zu den wichtigsten zeitgenössischen Architektinnen ihres Landes zählt, Mitglied im Rat für historische Gebäude in Dänemark und unterrichtet im In- und Ausland.

Weitere Informationen:
www.dortemandrup.dk

Marianne Levinsen
Außengestaltung

Marianne Levinsen

Marianne Levinsen ist seit 2002 auf alle Facetten der Landschaftsarchitektur spezialisiert. Ihr Portfolio reicht von städtebaulichen Aufgaben über Klimaanpassungsprojekte bis hin zur Gestaltung öffentlicher Räume wie Krankenhäuser, Spielplätze oder Gefängnisse sowie private Gärten.

Im Vordergrund steht für sie stets, ausdrucksstarke Gesamtlösungen zu schaffen, die das Gebäude und die Landschaft gleichermaßen vertreten. Dabei stehen die Gegebenheiten des Ortes sowie die Zielgruppe und das Verhältnis der Nutzer zum Raum im Mittelpunkt. Auch die Nachhaltigkeit ihrer Arbeit spielt für sie eine große Rolle.

Weitere Informationen:
www.mariannelevinsen.dk

Das sind die deutschen Partner

Höhler und Partner

Das Architektur- und Ingenieurbüro unterstützt Bauherren und Architekten bei der Kosten- und Terminplanung sowie der Projektsteuerung. Rund 120 Mitarbeitende zählen an den Standorten Hamburg, Aachen, Berlin, München sowie im Oman zum vielseitigen und kompetenten Team.

Weitere Informationen:
www.hoehler-partner.de

BBS Landscape Engineering

BBS ist ein freiraumplanerisches Ingenieurbüro mit Niederlassungen in Hamburg und Berlin, das die Leistungsphasen 5 bis 9 für Marianne Levinsen erbringt. Das Unternehmen steht im Markt als professioneller Kooperationspartner, der zuverlässig und effizient die Ideen und Planungen Dritter in die Baureife bringt. Oft angefangen mit einer Plausibilitätsprüfung geht es über Ausführungsplanung und Ausschreibung in die Umsetzung (Objektüberwachung) bis zum erfolgreichen Projektabschluss. BBS steht für hohe Ausführungsqualität, Kostensicherheit und Termintreue.

Weitere Informationen:
www.bbs-landscape.com

Das werden die Nutzer sein

Im TWWP werden das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (CWSS) der drei Länder Niederlande, Dänemark und Deutschland sowie die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV) ansässig sein. Daneben ist ein Partnership-Hub geplant. Damit soll die Netzwerkarbeit zwischen dem TWWP, Umweltverbänden, Wirtschaft und Tourismus sowie Umweltbildungsträgern und Forschung gestärkt werden.

Gemeinsames Wattenmeersekretariat (CWSS)

Das Gemeinsame Wattenmeersekretariat (Common Wadden Sea Secretariat, CWSS) ist die Koordinierungsstelle der „Trilateralen Wattenmeerzusammenarbeit“ (Trilateral Wadden Sea Corporation, TWSC). Das Sekretariat mit Hauptsitz in Wilhelmshaven wurde 1987 von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland ins Leben gerufen. Es ist für deren Zusammenarbeit und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und koordiniert die Aktivitäten trilateraler Arbeitsgruppen, Gremien und Ausschüsse.

Die TWSC ging aus einer gemeinsamen Erklärung der drei zuständigen Umweltminister 1978 hervor. Das Wattenmeer ist ein einzigartiger Naturraum, der so weit wie möglich als natürliches und sich selbst erhaltendes Ökosystem geschützt werden soll. Die Sicherheit der dort lebenden Menschen zu gewährleisten und den partnerschaftlichen Dialog mit allen Nutzer- und Interessengruppen zu fördern, ist eine weitere Aufgabe des CWSS.

Weitere Informationen:
www.waddensea-worldheritage.org

Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV)

Anfang 1986 nahm die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV) ihre Arbeit auf. Hauptsächlich kümmert sie sich um die Umsetzung des Nationalpark-Gesetzes. Dafür koordiniert sie Schutz-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen und kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit. Seitdem das Wattenmeer 2009 als UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt wurde, sind die Herausforderungen an Schutz und Öffentlichkeitsarbeit erheblich gestiegen.

Die Aufgaben der Nationalparkverwaltung, die heute rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, sind auf vier Dezernate verteilt: Naturschutz, Kommunikation & Forschung, Biosphärenreservat sowie Verwaltung, Haushalt & Rechtsangelegenheiten. Mit den Nachbarländern Niederlande und Dänemark kooperiert die Nationalparkverwaltung seit vielen Jahren.

Weitere Informationen:
www.nationalpark-wattenmeer.de/nds

Partnership Hub

Der geplante Partnership Hub ist eine trilaterale Netzwerkeinrichtung mit der die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeers künftig unter dem Dach des Markenbegriffs „Weltnaturerbe Wattenmeer“ verstärkt und das trilaterale Netzwerk jenseits der staatlichen Zusammenarbeit verdichtet und erweitert werden sollen.

Dazu haben bei dem „Wattenmeer Welterbe-Erlebnisfest“ am 30. Juni 2019 in Wilhelmshaven Repräsentanten des trilateralen Wattenmeerforums, der Umweltverbände, der Wattenmeerforschung und des nachhaltigen Tourismus aus Dänemark, Deutschland und den Niederlanden zusammen mit der TWSC eine Vereinbarung zu Gründung einer „Trilateralen Partnerschaft zur Unterstützung des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer“ unterzeichnet. Weitere Vertreterinnen und Vertreter haben bereits verkündet, das Memorandum ebenso unterschreiben zu wollen.

Weitere Informationen:
www.waddensea-worldheritage.org

Schon gewusst?

4 Fakten zum Naturerbe Wattenmeer

Fakt 1

Über 10.000 Tier- und Pflanzenarten, 12 Millionen durchziehende Zugvögel pro Jahr, die größte zusammenhängende Schlick- und Sandwattfläche weltweit: Das Wattenmeer ist ein Ort der Extreme und von großer Bedeutung für die weltweite Biodiversität.

Fakt 2

2009 nahm die UNESCO große Teile des deutschen und des niederländischen Wattenmeers in die Welterbeliste auf. Zwei Jahre später wurde das Weltnaturerbe um das Hamburgische Wattenmeer erweitert, 2014 kam das dänische Wattenmeer hinzu.

Fakt 3

Die Welterbestätte Wattenmeer erstreckt sich über eine Fläche von 1.100 km². Dynamische natürliche Prozesse formen die sich kontinuierlich verändernde Landschaft in dem Gebiet, das mit einem Alter von 10.000 Jahren aus geologischer Sicht als jung gilt.

Fakt 4

Die Weltnaturerbeliste der UNESCO umfasst in Deutschland und Dänemark neben dem Wattenmeer noch jeweils zwei weitere Stätten, eine weitere liegt in den Niederlanden. Weltweit sind in der Liste 213 Weltnaturerbestätten aufgeführt (Stand 2019).

Wert auf Nachhaltigkeit

Als an der Küste gelegene Stadt ist Wilhelmshaven vom Klimawandel besonders betroffen. Der Klimaschutz besitzt hier deshalb einen besonders hohen Stellenwert.

Im Rahmen der Trilateralen Wattenmeerzusammenarbeit (TWSC) haben Wissenschaftler zudem einen Qualitätsstatusbericht zum Wattenmeer vorgelegt, aus dem hervorgeht, wie der Klimawandel auch das Wattenmeer und seine Population gefährdet. Unter anderem wurde gemessen, dass die Wassertemperatur an der zwischen Den Helder und Texel gelegenen Marsdiep Station von 1980 bis 2015 um durchschnittlich 1,5 Grad Celsius gestiegen ist. 2014 war während dieser Zeit das wärmste Jahr mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12,5 Grad. Auch der Rückgang der Plattfisch-Population wird mit erhöhten Wassertemperaturen in Verbindung gesetzt.

Nachhaltigkeit steht beim Bau des TWWP ganz oben auf der Agenda. Luft, Sonne und Wind wird Einzug in das Gebäude gewährt. Die filigrane Glasdoppelfassade sorgt für natürliche Ventilation der Büroräume und des Foyers, ermöglicht die Beschattung und wirkt thermisch regulierend. Das voll automatisierte Energieversorgungssystem ist durch die hocheffiziente Wärmepumpentechnik besonders ressourcen- und energiesparend. Zudem wird bei dem Bau viel mit Materialien gearbeitet, die sich vollständig wiederverwenden lassen.

Dorte Mandrup A/S

Das ist der Auftraggeber

Der städtische Eigenbetrieb „Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven“ – kurz: GGS – steht für die Aufbruchsstimmung am Jadebusen. GGS gestaltet den Umbruch mit und trägt dazu bei, dass er gelingt.

Weitere Projekte

Das macht GGS sonst noch

Bunte Wache Wilhelmshaven

An der Inhauser Landstraße entsteht seit 2017 das Neubauprojekt „Bunte Wache“. Bis November 2019 werden hier eine Fahrzeughalle mit Platz für elf Einsatzfahrzeuge, Büro- und Mehrzweckräume, Ruheräume, Katastrophenschutz, Atemschutzwerkstatt, Wäscherei, Desinfektionshalle, Waschhalle und betriebstechnische Außenanlagen geschaffen.

Bauzeit: 2017 bis Ende 2019

Zum Projekt

BBS Friedensstraße

Zur Optimierung der Unterbringung der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrerkollegiums für die Zusammenlegung der BBS-Standorte entwickelte GGS gemeinsam mit dem Schulträger und der Schule ein Raumprogramm. Auf dieser Basis wurden Pläne mit neuen Raumaufteilungen erstellt, die als Grundlage für den Umbau im Bestand des Gebäudes Friedenstraße 60 dienen.

Bauzeit: 2016 bis 2020

Zum Projekt

Flussseeschwalbenkolonie

Am Banter See wird das Gebäude der Forschungsstation der Flussseeschwalbenkolonie mit Fördermitteln des Landes grundlegend saniert und umgebaut. Die Vogelwarte Helgoland und der Mellumrat werden damit auch ganzjährig Forschungen betreiben können. Um die Vögel während der Brut zwischen April und Ende September nicht zu stören, ist der Bau auf zwei Jahre angelegt.

Bauzeit: 2019 bis Mitte 2021

Zum Projekt
Stadtporträt

Das ist Wilhelmshaven

Jung, modern und zukunftsorientiert – das ist Wilhelmshaven. Mit Dynamik, frischen Ideen und Mut treibt die erst 1873 gegründete Nordseestadt ihre Entwicklung voran. Logistik, Hafenwirtschaft und viele andere Branchen finden hier glänzende Perspektiven vor. Wilhelmshaven ist eine Stadt mit Potenzial und Perspektiven. Eine Stadt mit Zukunft.


Der JadeWeserPort ist eine hochmoderne Transport- und Logistikdrehscheibe mit internationaler Bedeutung. Im einzigen tideunabhängigen Tiefseewasserhafen Deutschlands können Containerschiffe mit bis zu 430 Metern Länge und einem Tiefgang von 18 Metern anlegen und ihre Waren aus aller Welt löschen lassen. Der Weitertransport wird durch eine herausragende Infrastruktur gewährleistet.


Die Jade Hochschule ist an ihrem Studienort Wilhelmshaven Keimzelle für viele Ideen, Innovationen und Unternehmen, die Wilhelmshavens Entwicklung prägen. Jedes Jahr beenden hier viele junge, motivierte Menschen ihr Studium und versorgen die Stadt mit hoher Fachkenntnis und frischem Wind. Großen Wert legt die Hochschule auf eine praxisnahe Ausbildung und langfristige Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft.


Nach wie vor ist Wilhelmshaven der größte Standort der Bundeswehr, von der hier rund 9.000 Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbeschäftigte leben. Der Marinestützpunkt ist Heimathafen für die „Einsatzflottille 2”. Von hier aus brechen die Fregatten, Zerstörer und Versorger zu ihren weltweiten Einsätzen auf.


Der raue Charme der Nordsee prägt die Identität Wilhelmshavens und schafft zugleich ein einzigartiges Erholungsgebiet für die in der Region lebenden Menschen. Das maritime Flair, das ländlich-idyllische Umfeld und die kulturelle Vielfalt stehen für die Lebensqualität der Stadt.

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