Stadt Wilhelmshaven

Coronavirus-Krise
Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte

Stand: 31. März 2020

Die Stadt Wilhelmshaven informiert über bisher bekannte Unterstützungsangebote (PDF-Dokument):

  1. Kurzarbeitergeld
  2. Liquiditätshilfen für Unternehmen

Ihre persönlichen Fragen nimmt das Sekretariat der Wirtschaftsförderung gern auf unter Tel. 04421 910621 oder per E-Mail an wirtschaftsfoerderung@wilhelmshaven.de.

I. Kurzarbeitergeld

Erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld:

  • Absenkung des Quorums der von Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten im Betrieb auf bis zu 10%
  • teilweiser oder vollständiger Verzicht auf Aufbau negativer Arbeitszeitsalden
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit (BA)
  • Es reicht nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit, wenn der Arbeitgeber, der keinen Betriebsrat hat, mit seinen Arbeitnehmern darüber Einigung erzielt, dass Kurzarbeit eingeführt wird. Diese Einigung kann im Notfall auch telefonisch herbeigeführt werden, wenn die Mitarbeiter nicht verfügbar sind, um diese Einigung schriftlich zu bestätigen. In diesem Fall soll eine schriftliche Arbeitsvertragsergänzung nicht nötig sein, sondern ein Telefonvermerk des Arbeitgebers soll reichen.

 

Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der Agentur für Arbeit anmelden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Hat die Arbeitsagentur festgestellt, dass das Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, kann das Kurzarbeitergeld beantragt werden.

Sowohl die Meldung der Kurzarbeit als auch die Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind auch online möglich im Portal eServices der Agentur für Arbeit.

Allgemeine Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier.

Nähere Auskünfte erteilt der

Gemeinsame Arbeitgeber-Service
der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Wilhelmshaven
Tel. 0800 4 5555-20
Wilhelmshaven.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de

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II. Liquiditätshilfen für Unternehmen

II.1 Zuschüsse

II.1.1 Zuschuss des Landes Niedersachsen (durch die NBank)

Ab sofort kann die „Niedersachsen-Soforthilfe-Corona“ auch per E-Mail bei der NBank beantragt werden.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Laden Sie den Antrag und das Formular „De-minimis-Erklärung-Soforthilfen“ herunter und speichern Sie diese auf Ihrem PC.

  2. Füllen Sie den Antrag und das Formular „De-minimis-Erklärung-Soforthilfen“ sorgfältig am PC aus.
    Hinweis: bitte im Vordruck De-minimis-Erklärung keine Eintragung bei der Antragsnummer vornehmen; diese wird von der NBank vergeben.

  3. Senden Sie den Antrag, das De-minimis-Formular und den geeigneten Nachweis der Unternehmung an folgende E-Mail Adresse: antrag@soforthilfe.nbank.de

Eine Eingangsbestätigung wird von der NBank nicht versandt.

 

Downloads | Soforthilfe

 

Die NBank-Formulare werden in Ihrem Browser nicht angezeigt?

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Dokument, wählen Sie „Ziel speichern unter…“. und speichern Sie das Dokument (über rechte Maustaste „öffnen mit“) auf Ihrem PC. Anschließend öffnen Sie das Dokument direkt von dem Speicherort auf Ihrem PC mit dem aktuellen Acrobat Reader.

Bitte verwenden Sie die E-Mail-Adresse antrag@soforthilfe.nbank.de ausschließlich für die Übermittlung Ihres Antrags.

Fragen zu Förderung und Antragsstellung können unter dieser Adresse nicht beantwortet werden. Wenden Sie sich hierfür bitte an beratung@nbank.de.

 

Wichtige, neue Informationen zu der Antragsstellung, zum Verfahren etc. gibt die NBank per Sondernewsletter bekannt.

Für den Bezug des Sondernewsletters können Sie sich unter diesem Link registrieren.

 

Eckpunkte der Niedersachsen-Soforthilfe-Corona:

Soloselbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten (und Jahresumsatz bis 10 Mio. Euro oder Jahresbilanzsumme bis 10 Mio. Euro) können einen einmaligen Liquiditätszuschuss von bis zu 20.000 Euro beantragen, wenn sie in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage oder Liquiditätsengpässe geraten sind. Zielgruppe sind Unternehmen, freiberuflich Tätige und Soloselbständige (auch Künstler und Kulturschaffende).

Die Höhe des Zuschusses bemisst sich nach der Zahl der Beschäftigten:

  • bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro
  • bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Der Zuschuss kann z. B. für Mietzahlungen oder Zinsverpflichtungen verwendet werden.

Diese Hilfe steht auch Start-ups zur Verfügung, wenn diese jünger als 5 Jahre sind. Das gilt auch, wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Voraussetzung ist im Kern ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine positive Einschätzung der weiteren Unternehmensentwicklung.

II.1.2 Zuschuss des Bundes (in Niedersachsen durch die NBank)

Der vom Bundeskabinett beschlossene Corona-Maßnahmenkatalog steht heute (27.03.2020) zur Beschlussfassung im Bundesrat an.

Teil dieses Maßnahmenpaketes ist die „Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige“.

Dies sind die Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    • Bis 9.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    • Bis 15.000 € Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten(Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Landesprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.

Wie aus dem Bundeswirtschaftsministerium zu hören ist, rechnet man damit, etwa zur Mitte der kommenden Woche (Anfang April 2020) das Verfahren zur Beantragung dieser Soforthilfen bekanntgeben zu können.

Auch das Soforthilfe-Programm des Bundes wird in Niedersachsen von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) ausgeführt werden.

Eine Kombination des Soforthilfe-Programms mit dem Zuschuss des Landes Niedersachsen soll möglich sein. Das bedeutet: Wenn Sie z.B. die Landesförderung in Anspruch genommen haben und dann immer noch die Voraussetzung für die Bundesförderung vorliegen (Nachweis von Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass), können diese beiden Programme kombiniert werden.

Antragstellungen im Soforthilfe-Programm des Bundes sind zurzeit noch nicht möglich.

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II.2 Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Wenn ein Arbeitgeber für einen Arbeitnehmer während der Dauer einer vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne den Lohn fortgezahlt hat oder ein Selbständiger selbst unter Quarantäne gestellt wurde, kann ein Antrag auf Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) gestellt werden.

Die Entschädigung kann für die Dauer der angeordneten Quarantäne, längstens für 6 Wochen gewährt werden.

Weitere Anspruchsvoraussetzungen sind:

  • der /die Arbeitnehmer*in oder Selbständige muss grundsätzlich arbeitsfähig sein, darf also nicht krankgeschrieben sein
  • die Anwendung des § 616 BGB muss durch Einzel- oder Tarifvertrag in geeigneter Weise eingeschränkt oder ausgeschlossen sein (nach § 616 BGB ist der Arbeitgeber grundsätzlich zur Entgeltfortzahlung verpflichtet, wenn der Arbeitnehmer durch einen in seiner Person liegenden Grund ohne sein Verschulden vorübergehend an der Arbeitsleistung gehindert ist).

Nur für diese speziellen Quarantäne-Fälle sind Antragsformulare erhältlich beim Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven.

Ausdrücklich nicht nach dem Infektionsschutzgesetz entschädigungsfähig sind Umsatzverluste oder Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Schließung des Unternehmens / Betriebes / Geschäftes.

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim

Gesundheitsamt der Stadt Wilhelmshaven
Ansprechpartner:
Herr Michael Dölling
T. 04421 / 16-1561
michael.doelling@wilhelmshaven.de

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II.3 Anpassung von Gewerbesteuervorauszahlungen

Im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie müssen einschränkende Maßnahmen leider auch für den Bereich der Wirtschaft getroffen werden.

Wir alle wünschen, schnellstmöglich wieder zur Normalität zurückkehren zu können. Dabei müssen wir allerdings zur Kenntnis nehmen, dass die Krise vermutlich nicht in kurzer Frist überwunden werden kann.

Unternehmen und Gewerbetreibende werden leider in dieser Zeit Umsatzverluste verzeichnen.

Wenn Sie aus diesem Grund einen Antrag auf Anpassung Ihrer Gewerbesteuervorauszahlungen stellen möchten, wenden Sie sich bitte an das

Finanzamt Wilhelmshaven
Tel. 183 – 0
poststelle@fa-whv.niedersachsen.de

sofern vom Finanzamt ein Gewerbesteuermessbetrag für Vorauszahlungszwecke festgesetzt wurde

oder an die

Stadt Wilhelmshaven
Fachbereich Finanzen / Gewerbesteuer
Tel. 16-1331
michael.koenig@wilhelmshaven.de

sofern kein Bescheid über die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages vorliegt.

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II.4 Kreditprogramme und Bürgschaften

II.4.1 KfW-Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler sind Sie durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten und benötigen einen Kredit?

Dann können Sie ab sofort bei Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren.

 

Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind

KfW-Unternehmerkredit

  • Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank oder Finanzierungspartners:
    • bis zu 80% für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter und Jahresumsatz >50 Mio. Euro oder Bilanzsumme >43 Mio. Euro) und

    • bis zu 90% für kleine und mittlere Unternehmen (kleine Unternehmen: weniger als 50 Mitarbeiter und Jahresumsatz bzw. Bilanzsumme <50 Mio. Euro; mittlere Unternehmen: weniger als 250 Mitarbeiter und Jahresumsatz <50 Mio. Euro oder Bilanzsumme max. 43 Mio. Euro).

  • Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf

    • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder

    • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder

    • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder

    • 50 % der Gesamtverschuldung Ihres Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

 

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind

ERP-Gründerkredit – Universell

  • Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahresabschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank:
      • bis zu 80% für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter und Jahresumsatz >50 Mio. Euro oder Bilanzsumme >43 Mio. Euro) und

      • bis zu 90% für kleine und mittlere Unternehmen (kleine Unternehmen: weniger als 50 Mitarbeiter und Jahresumsatz bzw. Bilanzsumme <50 Mio. Euro; mittlere Unternehmen: weniger als 250 Mitarbeiter und Jahresumsatz <50 Mio. Euro oder Bilanzsumme max. 43 Mio. Euro).

  • Der Kredithöchstbetrag ist begrenzt auf

    • 25% des Jahresumsatzes 2019 oder

    • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder

    • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder

    • 50% der Gesamtverschuldung Ihres Unternehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

 

ERP-Gründerkredit - StartGeld

  • Dieses Programm wird von der KfW angeboten für Unternehmen, die weniger als 3 Jahre am Markt aktiv sind bzw. noch keine zwei Jahresabschlüsse vorlegen können. Möglich ist ein Kredit von bis zu 100.000 Euro für Investitionen, Betriebsmittel, Material- und Warenlager und Kauf eines Unternehmens oder Unternehmensanteils. Dabei übernimmt die KfW 80% des Risikos der durchleitenden Bank oder des Finanzierungspartners.

 

KfW-Sonderprogramm – Konsortialfinanzierungen ab 25 Mio. Euro

Die KfW beteiligt sich an Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel von mittelständischen und großen Unternehmen. Hierbei übernimmt die KfW bis zu 80% des Risikos, jedoch maximal 50 % der Gesamtverschuldung. Das erhöht Ihre Chance, eine individuell strukturierte und passgenaue Konsortialfinanzierung zu erhalten.

Der KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Mio. Euro und ist begrenzt auf

  • 25% des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

Die Beteiligung der KfW erfolgt auf Einladung der durchleitenden Bank oder des Finanzierungspartners, entweder direkt als Konsortialpartner oder indirekt mittels Risikounterbeteiligung

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II.4.2 Kredit des Landes Niedersachsen für kleine und mittlere Unternehmen

Das Land Niedersachsen stellt kurzfristig Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Fall als Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen zur Verfügung. Das Besondere dabei ist, dass diese Liquiditätshilfe direkt von der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) vergeben wird und dafür keine Sicherheiten erbracht werden müssen.

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf haben.

Anträge sind ausschließlich auf elektronischem Weg im Kundenportal der NBank zu stellen. Eventuell bereits formlos gestellte Anträge haben keine Gültigkeit und müssen im Kundenportal erneut gestellt werden. Wegen der sehr starken Frequentierung des Kundenportals muss ggf. mit Wartezeiten gerechnet werden.

II.4.3 Bürgschaften

Entscheidung der Bundesregierung:

Bei den Bürgschaftsbanken wird der  Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen  Euro  verdoppelt. Der Bund wird seinen Risikoanteil bei den Bürgschaftsbanken um 10% erhöhen, damit die in der Krise schwer einzuschätzenden Risiken leichter geschultert werden können. Die Obergrenze von 35% Betriebsmitteln am Gesamtobligo der Bürgschaftsbanken wird auf 50% erhöht. Um die Liquiditätsbereitstellung zu beschleunigen, eröffnet der Bund die Möglichkeit, dass die Bürgschaftsbanken Bürgschaftsentscheidungen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen können.

Zuständig für die Vergabe von Bürgschaften bis zu 2,5 Millionen Euro ist in Niedersachsen die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH.

Ansprechpartnerin für die Region Weser-Ems: Frau Kathrin Temme
Tel. 0511 337 05 41
temme@nbb-hannover.de

 

In 5 Schritten zur Bürgschaft:

  1. In einem ersten Gespräch mit einem Berater Ihrer Hausbank (oder einem anderen Partner der NBB) besprechen Sie Ihre individuellen Möglichkeiten zur Finanzierung Ihres Vorhabens sowie die Besicherung durch eine Bürgschaftsbank.
  2. Im zweiten Schritt tritt Ihr Berater an die NBB heran und stimmt mit uns das weitere Vorgehen ab bzw. stellt gemeinsam mit Ihnen direkt einen Antrag auf Bürgschaftsübernahme (Hausbankenprinzip).
  3. Jetzt werden wir für Sie aktiv und prüfen Ihr Finanzierungsvorhaben und die Chancen auf Erfolg. Dafür treten wir auch persönlich an Sie heran – damit wir als starker Partner Ihre Motivation und Ihre Sicht auf die Dinge aus erster Hand erfahren.
  4. Nach der Genehmigung der Bürgschaft senden wir die Zusage direkt an Ihre Hausbank.
  5. Ihre Hausbank akzeptiert die Bürgschaftserklärung, erstellt die relevanten Verträge und nimmt gemeinsam mit Ihnen die Kreditauszahlung vor. Und Sie können Ihr Vorhaben umsetzen.

Finanzierungen ab einem Bürgschaftsvolumen von 2,5 Millionen Euro oder solche, die durch die NBB nicht verbürgbar sind, können über die PricewaterhouseCoopers GmbH WPG als Landesbürgschaft beantragt werden (Tel. 0511 - 5357 5323).

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Hilfen für Künstler und Kreative

Zur Unterstützung und Information für Künstler und Kreative, die durch die Coronakrise unfreiwillig in eine existentielle Notlage gekommen sind, hilft die Bundesregierung mit Unterstützung in Milliardenhöhe und weiteren Förderleistungen.

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