Stadt Wilhelmshaven

Migrationsbüro der Stadt Wilhelmshaven

Die Einrichtung beherbergt

  • die Koordinierungsstellen für Migration und Teilhabe
  • die Bildungskoordination für Neuzugewanderte
  • Sprachmittlung

Die Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe (KMuT) wird bereits seit Mai 2013 betrieben. Wilhelmshaven nahm seinerzeit schon in der Testphase an dem vom Land Niedersachsen geförderten Projekt. Die KMuT begleitet und koordiniert den kommunalen Integrationsprozess von MigrantInnen.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie gefördert.

Die Stadt Wilhelmshaven hat sich im Rahmen des bundesweiten Modellprojektes Weltoffene Kommune erfolgreich als Modellkommune beworben. Erster Stadtrat und Integrationsbeauftragter der Stadt Wilhelmshaven Armin Schönfelder eröffnete diesen Prozess am 31.Mai im Rahmen einer Online-Auftaktveranstaltung, zu der er Vertreterinnen von PHINEO und Bertelsmann Stiftung begrüßen konnte und zeigte sich hoch erfreut, dass Wilhelmshaven als eine von 40 deutschen Modellkommunen ausgewählt wurde.

Mit Hilfe eines „Selbstchecks“ kann eine Einschätzung vorgenommen werden, wie weit Verwaltung und Stadtgesellschaft auf dem Weg zu einer Weltoffenen Kommune sind. Gleichzeitig soll die Integrations- und Vielfaltpolitik der Stadt gemeinsam weiterentwickelt werden. Noch im Laufe dieses Jahres sollen mit einem Selbstcheck-Workshop und im Rahmen einer breit angelegten Dialogveranstaltung Migrantinnen und Migranten sowie alle relevanten Akteure der Integrationsarbeit in diesen Prozess eingebunden werden.

Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener mit Migrationshintergrund, die sich aktiv und kreativ in die Dialogveranstaltung einbringen wollen, können sich bei der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Stadt Wilhelmshaven (04421 7495611 oder rainer.paesler@wilhelmshaven.de) melden.

Weitere Bausteine des Modellprojektes Weltoffene Kommune sind Angebote für kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und der Erfahrungsaustausch mit anderen Modellkommunen.

Das Modellprojekt Weltoffene Kommune wird von PHINEO und Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration durchgeführt

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.weltoffene-kommune.de

Die Sprachmittler werden hauptsächlich in den Dienststellen der Stadt Wilhelmshaven eingesetzt, um dort zu erleichterten bzw. beschleunigten Verfahrensablaufen zu kommen. Hierfür stehen Sprachmittlerinnen und -mittler in den Sprachen Arabisch, Türkisch und Farsi zur Verfügung. Ein wichtiger Punkt ist der Einsatz von Sprachmittlern in der direkten Elternarbeit vor Ort in Kindergärten und Grundschulen. Der Einsatz der Sprachmittler wird durch das Migrationsbüro koordiniert und gesteuert. Hier wird nach festgelegten Kriterien entschieden, in welchen Fällen Sprachmittler eingesetzt werden.

Dem Thema Migration widmet sich die Jadestadt Wilhelmshaven übrigens schon seit vielen Jahren. Bereits 1979 wurde eine Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten direkt in der Kommunalverwaltung geschaffen. Insbesondere aber durch die neuen Herausforderungen im Zuge der Zuwanderung von Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und Afrika hatte das Thema Migration und Integration sehr stark an Bedeutung hinzugewonnen. Die Fortschreibung des Handlungskonzeptes Integration der Stadt Wilhelmshaven für die Jahre 2020-2025 wurde am 29.04.20 im Rat der Stadt beschlossen und bietet einen umfassenden Blick auf das Thema Integration und Zuwanderung vor Ort mit Zielen und Maßnahmen für das Gelingen des kommunalen Integrationsprozesses.

Stadt Wilhelmshaven

Jugendamt
Abteilung Migration, Beratung, Prävention
Migrationsbüro

Kieler Straße 63
26382 Wilhelmshaven

Rathaus

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Kontakt:

Rainer Päsler

Tel. 04421 74956-14

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