Stadt Wilhelmshaven

19.01.2020

15.00

Uhr

23. A-cappella-Festival: FOFFTEIN

Lieder von der Waterkant, dem Leben, der Arbeit und der Liebe up platt un hoch. Mit Kuchenbuffet.
Das 23. A-cappella-Festival präsentiert erstmals A-cappella auf Hoch- und Plattdeutsch. Lieder von der Seefahrt, von Sturm und kalten Füßen und natürlich auch Lieder von der Süßen. An dem Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen - bequem an Tischen und auf den Sitztribünen. In Kooperation mit der Stadtbäckerei Siemens aus dem Anlass "500 Jahre Rüstersiel", dem historischen Sielhafen Wilhelmshavens.

FOFFTEIN – das sind vier stimmgewaltige Männer. Alle auf internationalen Bühnen erprobt, radio- und fernseherfahren und nebenbei einzeln oder gemeinsam mit vielen Preisen dekoriert. Sie singen über das Leben auf See und an der Küste. Sie kommen etwas raubeinig daher, aber erreichen mit ihren gescheiten und hintersinnigen Sprüchen alle Generationen. Und sie machen mit ihren Liedern über Leben, Liebe und Arbeit Herz und Seele warm. „Das ist wunderbare maritime Unterhaltung.“

Fofftein … ist Plattdeutsch, heißt fünfzehn und bedeutet Pause, und das heißt, sie singen was das Zeug hält  – ohne Pause... und das ziemlich a cappella, also ohne Kapelle, nur manchmal mit‘n büschn Konzertina. Und dazwischen reden sie dummes Zeug …

Was diese Typen vonner Küste mit Seefahrt zu tun haben?
Jörg Ermisch – aufgewachsen anner Elbe, echter Hamburger mit sturmgepeitschter Frisur. Sein Großvater war natürlich richtiger Dampferkapitän, konnte große Schiffe steuern und sich beim einen oder anderen Dampfer auch mal versteuern. Sein Vater brachte es deshalb hochmotiviert zum Steuerberater. Jörg hingegen ersegelte sich den A-Schein und singt entsprechend “Eins A“ ...

Rainer Prüß – segelt als salzwassergetaufter Dithmarscher schon seit dem 10. Lebensjahr historische Segelschiffe, denn auch seine Urahnen machten als Skipper, Fischer und Schmuggler schon seit 1670 von Fanø aus die Weltmeere unsicher. Auf seiner Konzertina überlegt er seit dem 2. Lebensjahr ob er ziehen oder drücken soll, kann aber ohne zu überlegen das Maul aufreißen. Er sang in der Schule immer nur in der B-Klasse, hat aber als Segler den C-Schein ...

Jochen Wiegandt – auch echter Hamburger. Hat als voll schifffahrtsgeprägter Hanseat selbstverständlich von seinem Vater gelernt, wie man richtig Papierschiffchen faltet und daneben natürlich als Alsterdampfer-Belustiger sein Seepferdchen- und Fahrtenschwimmerzeugnis für Große Fahrt erworben. Ist auch schon seit Jahrzehnten zertifiziert für “Schwimmen in der Elbe“ und singt – wie man sieht – immer aus‘m Bauch. Die Muskeln dafür hat er sich beim Rudern als Schlagmann auf‘m Vierer erarbeitet ...

Dirk Krause – behauptet von sich, ein „Lüneburger Heide“ zu sein, obwohl er in den 50ern mit hochtoxisch belastetem, ungeklärten Elbwasser getauft wurde. Ungeklärt blieb deshalb auch über Jahrzehnte sein Verhältnis zu Schiffszwieback und Mehlwürmern. Gesichert überliefert ist lediglich, dass er am Nordkap in einer Buckelwalherde eine 12-wöchige Infraschall-Therapie machte und so endlich in den tiefen Basstönen den Sinn und Grund aller Dinge fand.


Beginn

19.01.2020, 15:00 Uhr
Wilhelmshaven

Eintritt

Eintritt inkl. Geb. sowie Kaffee und Kuchen an Tischen 28,00 € (Kat. 1). Eintritt inkl. Geb. sowie Kaffee und Kuchen an Tischen und Tribünenplätzen 26,00 € (Kat. 2).

Anmeldung

Link zum Kartenverkauf

Erreichbarkeit

Veranstaltungsort

Kulturzentrum Pumpwerk
Banter Deich 1a
26382 Wilhelmshaven

Veranstalter

Pro Pumpwerk e.V.
Banter Deich 2
26382 Wilhelmshaven

Telefon: +49 160 / 4873485
propumpwerk@t-online.de
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