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Klaus Henicz aus Oldenburg setzt sich in seinem aktuellen Schaffen insbesondere mit der Globalisierung auseinander und begleitet, der Tradition des Realismus verpflichtet, malerisch die Entstehung des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Er verknüpft rationale Aspekte wie Wirtschaftlichkeit mit weniger greifbaren und emotionalen Momenten, wie Weite und Sehnsucht bis hin zu erotischen Bildelementen wie Tangotanzpaaren. Als vordergründige Übersetzung der Globalisierung dient hier vor allem die Containerschifffahrt. Aus diesem Leitmotiv, das einerseits die rasante Entwicklung der Hafenwirtschaft thematisiert, andererseits auch die Seefahrerromantik vergangener Zeiten zum Ausdruck bringt, sind in den letzten Jahren die Containerbilder entstanden – mit dem Container als Globalisierungssymbol schlechthin. In den „Container-Tangos“ erschließt sich die scheinbar tänzerische Leichtigkeit, mit denen die eleganten Van-Carrier tonnenschwere Blechboxen über das Hafengelände bewegen.
Klaus Henicz studierte Kunst, unterhält zusammen mit Max Steffens die Ateliergemeinschaft Damm 33 in Oldenburg und machte maritime Bilder, Landschaften und Portraits zu Schwerpunkten seiner Malerei.
Die Bilder von Klaus Henicz können vom 15. April bis zum 11. Juni 2010 jeweils montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr im Foyer des Kulturbüros, Ratrium, 2. Etage, Rathausplatz 10, besichtigt werden.
Weitere Informationen zur aktuellen Ausstellung und für interessierte Aussteller/Ausstellerinnen im
Kulturbüro: Ramona Schulz, Tel. 04421-161409 / Martina Karwath, Tel. 04421- 161428