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Aufhebung des Badeverbots Banter See
Pressearchiv Juli 2009 - Achtung: Die Inhalte sind ggfs. nicht mehr aktuell!
zurückAufhebung des Badeverbots Banter See
Das Blaualgenvorkommen im Banter See hat soweit abgenommen, dass das Badeverbot aufgehoben wurde. Auf der Wasseroberfläche und im Wasserkörper sind keine Blaualgen mehr erkennbar. Die starke Sonneneinstrahlung der letzten Tage hat die Toxine der letzten Blaualgenblühte (Anabaena) zersetzt.
In einzelnen Bereichen des Sees zeigt sich als Folge der Abbauprozesse noch eine leichte milchige Trübung, die nach aktuellen Untersuchungsergebnissen ungiftig ist.
Auch in den kommenden Tagen und Wochen kann es bei geeigneten Witterungsbedingungen kurzfristig wieder zu einer sichtbaren Blaualgen-Massenentwicklung kommen. Blaualgen führen zu einer Trübung des Wassers und bilden bei starker Algenblüte Schlieren im Wasserkörper oder rahmartigen Schichten auf dem Wasser.
Die Stadt Wilhelmshaven wird dann wieder ein Badeverbot aussprechen. Unabhängig davon gibt sie folgende Empfehlungen:
- Achten Sie aber bitte selbst darauf, wie das Wasser aussieht, in das Sie oder Ihre Kinder gehen.
- Da Blaualgen hautreizend oder giftig wirken können, baden Sie nicht, wenn bereits im knietiefen Wasser Algen im Wasserkörper oder Schlieren auf dem Wasser sichtbar sind. Achten Sie darauf, kein Wasser zu schlucken; denken Sie daran, dass auch Kinder und Kleinkinder gefährdet sind. Lassen Sie aus Vorsorgegründen bei einer Blaualgenblüte Kinder nicht mehr im Wasser baden oder am Ufersaum plantschen und spielen.
- Insbesondere bei Hunden kann die orale Aufnahme blaualgenhaltigen Wassers zum Tode führen. Ihr Hund sollte deshalb nicht seinen Durst im See löschen oder nach dem Baden sein Fell und seine Pfoten lecken.
- Blaualgen-Massenentwicklungen sind sehr wind- und wetterabhängig und können sich innerhalb weniger Tage wieder auflösen. An der Wasseroberfläche treiben dann oft noch schlammige Polster aufkonzentrierter Algen treiben. Wenn das Wasser klar ist, können Sie wieder gefahrlos baden.
- Der Banter See wird von der Behörde weiter überwacht. Achten Sie daher auch auf die Beschilderung.
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