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In der Mehrzahl der Fälle kam der Aufruf zeitlich genau richtig, da die Entscheidung, den Baum zu entfernen, ohnehin unmittelbar bevorstand. Und nahezu alle potenziellen Geber wären froh, wenn sie mit der Abgabe für den Weihnachtsmarkt die Fäll- und Entsorgungskosten sparen könnten. Da allerdings in diesem Jahr nur ein Baum auf dem Weihnachtsmarkt stehen wird, ermöglicht der Aufruf außerdem unbeabsichtigt eine Baumbörse. Dank der Zustimmung einiger Geber können sich andere Interessierte bei der Stadtverwaltung über die in Betracht kommenden Bäume informieren. Und auch für das kommende Jahr ist vorgesorgt. Sollten angebotene Bäume nicht in diesem Jahr benötigt werden, dürfen sie bis 2010 stehen bleiben und vielleicht dann als Weihnachtsbaum ihr Ende finden.
Daneben hat die Baumsuche ein landesweites mediales Echo gefunden, mehrere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsender verbreiteten die Nachricht und ihre Hintergründe. (rw)