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Mathias Lüdicke, Leiter der Niederlassung Wilhelmshaven von NPorts, zeigte sich erfreut, dass mit den JADE Werken ein erster wichtiger Schritt in Richtung Ausbau der Möglichkeiten im Bereich von Offshore Windenergie in Wilhelmshaven getan werde.
Oberbürgermeister Andreas Wagner bekräftigte, dass die Stadt für das Gelingen der Ansiedlung der JADE Werke alle Hebel forcierend und unterstützend in Bewegung gesetzt habe. Es sei eine Meisterleistung von Verwaltung und Politik, nach den ersten Kontakten Ende November 2011 schon jetzt so weit im baurechtlichen Planänderungs- und Baugenehmigungsverfahren zu sein. Dies sei auch ein Beweis dafür, welchen Stellenwert die Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven jetzt habe. Er freue sich über die ersten positiven Effekte der verstärkten Ansiedlungspolitik der Stadt, die gleich 250 Arbeitsplätzen bei voller Auslastung des Betriebes für die Wilhelmshavener Bürger bringe. Zusätzlich werde es Anstoßeffekte für den Wilhelmshavener Mittelstand geben, so Wagner.
Wilhelmshaven habe seine Potenziale im Bereich der Offshore Windenergie. Die JADE Werke stellten einen ersten wichtigen Beitrag für Wilhelmshaven im Rahmen der Möglichkeiten der Erneuerbaren Energien dar.
Die Geschäftsführer Hangyu Zhao und Dr. Udo Weilerscheidt stellten die zu fertigenden Fundamenttypen Jackets und DeltaHybride vor. Bei den DeltaHybride handele es sich darüber hinaus um einen neu entwickelten Offshore-Fundamenttyp. Die Infrastrukturen und Produktionsanlagen seien aber auch für andere Fundamenttypen ausgelegt. Insgesamt sei eine Produktionskapazität von ca. 80 Fundamenten pro Jahr vorgesehen, wobei rund 60.000 bis 100.000 Tonnen Stahl verarbeitet würden. Der Kern der Produktionsbasis sei eine Fertigungshalle mit den Abmessungen 260 x 75 x 45 m mit den entsprechenden Stahlverarbeitungsanlagen.
Der Baubeginn der Fertigungshalle sei ab Ende Sommer 2012 vorgesehen. Die Fertigstellung solle im Oktober 2013 erfolgen. Der Produktionsstart werde noch in 2013 erwartet.