Einführung
Wohl kaum eine Stadt ist in ihrer Entwicklung so eng verknüpft mit der wilhelminischen Epoche wie die Marine- und Hafenstadt Wilhelmshaven. Die Stadt verdankt diesen fast dreißig Jahren ihr erstes großes Wachstum, vergleichbar nur noch den 1930er Jahren, vor dem Hintergrund eines überzogenen deutschen maritimen Großmachtstrebens.
Große Teile des „wilhelminischen“ Wilhelmshaven sind im Zweiten Weltkrieg unwiderruflich verloren gegangen. Überraschend viel ist aber heute noch vorhanden und ablesbar. Die wilhelminische Epoche ist bis heute ein Teil der Stadtidentität, Ergebnis einer der drei großen Wachstumsperioden der Stadt in gerade 150 Jahren.
Wilhelmshaven ist auch Oldenburgs Fenster nach Preußen, deshalb arbeiten die Stadt Wilhelmshaven und die Oldenburgische Landschaft seit Jahren an der Aufarbeitung und Vermittlung der gemeinsamen Geschichte.
Die „Gesellschaft für wilhelminische Studien e.V.“ fördert die Erhaltung wilhelminischer Kulturwerte und die Darstellung der Kulturgeschichte des wilhelminischen Zeitalters. Sie wurde am 15. September 2005 in Wilhelmshaven gegründet.
Die Gesellschaft unterstützt die Herausgabe von Publikationen und Forschungsarbeiten über das wilhelminische Zeitalter, fördert Ausstellungen und Veranstaltungen zu kulturgeschichtlichen Themen der Zeit.


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