| Wilhelmshaven erhielt den Zuschlag für die Förderphase 2009 bis 2011 des Programms „Stärken vor Ort“. Es handelt sich um ein Modellprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das nach fünf Förderperioden abgeschlossenen Programm lokales Kapital für soziale Zwecke findet hiermit eine Fortsetzung.
In jedem Förderjahr stehen für Mikroprojekte 100.000 € zur Verfügung. Das Fördergebiet der Westlichen Südstadt hat sich um den Bereich Werftstraße, Bremer Straße und Grenzstraße nördlich der Peterstraße erweitert. Auf der Basis von lokalen Aktionsplänen können Mikroprojekte mit im weitesten Sinne beschäftigungswirksamer Ausrichtung bis zu 10.000,-€ über ein Förderjahr lang im Fördergebiet realisiert werden. Das Programm hat zum Ziel am Arbeitsmarkt benachteiligte junge Menschen und Frauen besser für Jobs vorzubereiten, zu qualifizieren und zu unterstützen, eine bezahlte Arbeit finden. Dabei verfolgt das Programm einen niederschwelligen Ansatz, um diejenigen zu anzusprechen, die durch die Regelförderung schwer erreichbar sind. Antragsteller können Einzelpersonen, Initiativen, Vereine, Genossenschaften, Bildungs- und Maßnahmenträger, Kirchengemeinden, örtliche Unternehmer etc. sein. Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Begleitausschuss „Stärken vor Ort“, in dem Anwohnervertreter, das Jugendamt, die Gleichstellungsbeauftragte, die Migrationsberatung, das Job-Center, die EWS und die GAQ vertreten sind. In einer ersten Antragsrunde können noch Förderanträge gestellt werden.
Nähere Informationen und Förderberatungen erhalten Interessierte in der Koordinierungsstelle „Stärken vor Ort“ im Rathaus Zimmer 203 bei Rainer Päsler, Tel. 04421-161445.

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